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05/2005
Wie lange lebe ich?
Amerikanische Lebensversicherungen haben einen Test entwickelt, um das voraussichtliche Alter ihrer Kunden zu berechnen. Natürlich kann dieser Test nicht vorhersagen, ob uns irgendwann mal ein Dachziegel auf den Kopf fällt. Wie die Vergangenheit aber gezeigt hat, hat dieser Test statistisch eine sehr hohe Trefferquote. Unsere durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 76 Jahren. Hier können Sie berechnen, in wie weit Ihr voraussichtliches Alter vom statistischen Mittel abweicht. Starten Sie also mit der Zahl 76 und modifizieren diese Zahl entsprechend der auf Sie zutreffenden Antworten.
Demographische Faktoren
Geschlecht:
männlich (-3)
weiblich (+4)
Alter:
30-50 Jahre (+ 2)
51-70 Jahre (+4)
Lebensraum:
Großstadt über 2 Mio. Einwohner (-2)
Kleinstadt unter 10 000 Einwohner (+2)
Lebensgemeinschaft:
Mit Partner (+5)
allein lebend (-3)
Weitere -3 für jedes Jahrzeit, das Sie seit dem 25. Lebensjahr alleine gelebt haben.
Medizinische Faktoren
Großeltern:
Einer über 85 (+2)
oder alle über 80 (+6)
Eltern:
Einer verstarb an Herz-Kreislauferkrankungen oder Schlaganfall vor dem 50. Lebensjahr (-4)
Geschwister oder ein Elternteil:
Hat Krebs oder koronare Herzkrankheit oder juvenilen Diabetes (-3)
Sport:
30 Minuten 5 mal wöchentlich (+4) bzw. 2-3 mal (+2)
Schlaf:
Mehr als 10 Stunden täglich (-4)
Jährliche Vorsorgeuntersuchung:
Ja (+2)
Persönlichkeit:
Locker (+3)
angespannt (-3)
unglücklich (-2)
Wirtschaftliche Faktoren / Konsum
Jahresverdienst:
Über 50 000 Euro (-2)
Schulabschluss:
Abitur (+1)
Universitätsabschluss (+2)
Arbeit:
Mit 65 noch immer (+3)
am Schreibtisch (-3)
körperlich hart (+3)
Autofahren:
Geschwindigkeitsüberschreitungen im letzten Jahr (-1)
Alkohol:
Ein Drink am Tag (-1)
Nikotin:
Mehr als 2 Päckchen Zigaretten täglich (-8)
1-2 Päckchen (-6)
1 Päckchen (-3)
Übergewicht:
Mehr als 25 kg (-8)
15-25 kg (-4)
5-15 kg (-2)
Diesen Test können Sie auch auf unserer Homepage www.spitzbart.com durchführen.
Wollen Sie am Ergebnis noch etwas drehen? Dann lassen Sie vom Arzt doch einmal Ihren Homocysteinspiegel und das Lipoprotein (a) bestimmen. Beide Faktoren gelten als genetisch determinierte Risikofaktoren für Gefäßverkalkung. Wer einen Homocysteinspiegel von über 10 µmol/l hat, der verdoppelt sein Risiko für Atherosklerose. Ähnliches gilt für das Lipoprotein (a). Bei Werten über 35 mg/dl hat man ein 2-faches Atheroskleroserisiko, wenn LDL-Cholesterin im Normbereich liegt und ein 5-faches Risiko, wenn gleichzeitig das LDL erhöht ist.
Meist sind einer der beiden Risikofaktoren mit im Spiel, wenn jemand mit 50 Jahren auf dem Tennisplatz plötzlich tot umfällt, obwohl er doch immer so sportlich war. Dann weiß man hinterher, dass er vorher irgendwelche Risikofaktoren hatte.
Weil diese Werte so wichtig sind, messe ich diese Werte bei meinen Patienten immer schon beim Erstbesuch. Bei erhöhtem Homocystein verordne ich dann einen ganz speziellen Vitamin-B-Komplex mit Folsäure, der das gefährliche Homocystein entschärft. Da eine ausreichende Dosierung bei den gängigen Präparaten nicht gewährleistet ist, lasse ich dieses Vitamin-B-Komplex extra für meine Patienten herstellen. (Beziehbar über Medical Consultants Tel.: 09126 4730). Über 90% der Deutschen nehmen noch nicht einmal die Hälfte der notwendigen Menge an Folsäure zu sich. Die Folge: Ein drastischer Anstieg des Homocysteins.
Bei erhöhtem Lipoprotein (a) rate ich meinen Patienten, täglich 2 - 3 Gramm Vitamin C zu nehmen. Auf diese Art und Weise kann man sein Risiko minimieren. Wenn man früh genug damit anfängt, kann man seine Lebenserwartung noch einmal um ca. 7 Jahre erhöhen.