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05/2004

Begeisterung statt Burnout

Fühlen Sie sich auch manchmal leer und ausgebrannt? Der ursprüngliche Begriff Burnout  ("Durchbrennen von Reaktorbrennstäben infolge zu geringer Kühlung oder zu hoher Wärmeentwicklung") wurde auf die Psyche übertragen: Burnout ist demnach ein Begriff für einen Zustand, bei der Idealismus, Arbeitseifer und Begeisterung schwinden und zeitgleich körperliche Symptome wie Dauermüdigkeit, Schlafstörungen oder Magenschmerzen auftreten.

Rund ein Viertel der deutschen berufstätigen Bevölkerung leidet unter diesem Phänomen. 60 % der Menschen beschreiben sich als ausgelaugt, 50 % klagen über ein erhebliches Schlafdefizit, und über zwei Drittel empfinden ihr Privatleben als unbefriedigend. Kein Wunder, dass etwa ein Viertel am liebsten "alles hinschmeißen" würde.

Stress kann man messen

Lassen Sie von Ihrem Arzt doch einmal Ihren Cortisolspiegel messen! Cortisol ist das schlimmste aller Stresshormone und gilt als zuverlässiger Anzeiger für das Burnout Syndrom. Ihr Wert sollte immer unter 20 nd/dl liegen. Ein Beispiel: Lachse kehren zum Laichen an ihren Geburtsort zurück und müssen auf dem Weg dahin enorme Anstrengungen unternehmen. Aus dem Ozean kämpfen sie sich in den Flüssen stromaufwärts, passieren so manche Stromschnelle, überwinden Wasserfälle um mit letzter Kraft am Laichplatz anzukommen. Unmittelbar nach dem Ablaichen stirbt dann der erschöpfte Lachs an einer Überdosis Cortisol. "Programmierter Zelltod" nennen das die Biologen.

Die gefühlte Arbeitsbelastung steigt

Leistungsfähige, begeisterte Menschen können einen erhöhten Stresshormonspiegel brauchen wie ein Loch im Kopf. Denn Cortisol ist ein abbauendes (kataboles) Hormon, welches wiederum die guten aufbauenden (anabolen) Hormone unterdrückt. Die Folge: Die Leistungsbereitschaft sinkt und die beflügelnden Hormone werden nicht mehr produziert. Dadurch steigt die gefühlte Arbeitsbelastung und selbst kleine Zusatzaufgaben entlocken uns ein genervtes: "Wie soll ich das denn noch schaffen?"

Wege aus dem Burnout

Aber es gibt Auswege aus der Sackgasse des Burnout. Wer sich Gedanken macht um seine Lebensqualität, seine Wertehierarchie und Kreativität, der kann das wiederbeleben, was in den letzten Jahren verloren ging. Wir müssen herausfinden, welche Situationen uns am meisten belasten und Kompensationsstrategien entwickeln.  Zusätzlich helfen uns effektive Entspannungstechniken, Cortisol schnell wieder abzubauen. Leider haben wir vor lauter Arbeit oft keine Zeit, über unser Leben intensiver nachzudenken.

"Die Fische werden das Wasser wohl als letzte entdecken", hat Albert Einstein einmal gesagt. Darum sollte man sich hin und wieder eine Auszeit gönnen, um das Leben mit Abstand zu betrachten und um die richtigen Entscheidungen für eine gesunde Zukunft zu treffen. Denn wie heißt es so schön: "Jeden Tag zu arbeiten ist kein Zeichen von Intelligenz!"

Seminar Begeisterung statt Burnout

Dr. med Helmut Kolitzus, u.a. Autor des Bestsellers "Das Anti-Burnout-Erfolgsprogramm" Dr. med Michael Spitzbart, mit neuem Programm

Blutentnahme:

ab 7.30 Uhr Blutentnahme, Messung von Stresshormonen und Leistungsparametern.

Seminarbeginn:

9.00 Uhr

Seminarende:

ca. 18.00 Uhr

 


Das Seminar kann bis zu 8 Tage vorher kostenlos storniert werden. Spätere Stornierungen sind nicht mehr möglich. Ersatzteilnehmer werden natürlich akzeptiert.

 

Gebühr:

450 Euro incl. MwSt., Tagungsunterlagen, Labor, Mittagessen und Pausenessen

Termine:

26. Juni 2004
18. September 2004

Ort:

Hotel Schindlerhof
Steinacher Str. 6-8
90427 Nürnberg

Melden Sie sich unter dem Punkt "Seminare" an!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Michael Spitzbart

Eckenhaider Weg 6
D-91207 Lauf

Weitere Informationen:
Internet: http://www.spitzbart.com
Telefon: +49 9126 - 4730
Telefax: +49 9126 - 4921
Email: michael.spitzbart@medical-consultants.de

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