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02/2003

The world is what you think it is

dieser Leitspruch entstammt der hawaiischen Huna - Religion. Es liegt ausschließlich an uns selbst, ob wir die Welt als düster und grau, oder aber als schön und faszinierend empfinden. Alles hängt ganz von unserer inneren Einstellung ab. Unsere Wahrnehmung ist alles andere als objektiv. Unsere Wahrnehmung entspringt nämlich unserer Vorstellung.

Ist der erste Impuls, den unser Unterbewusstsein zu einem Vorgang erhält positiv, so versucht es unbewusst durch selektive Wahrnehmung diesen ersten positiven Eindruck zu bestätigen. Umgekehrt funktioniert das natürlich genauso!

You never have a second chance to leave a first impression

Sicherlich kennen Sie das englische Sprichwort, welches diesen Zusammenhang verdeutlicht. Der erste Eindruck, den wir hinterlassen, entscheidet. Ist er positiv, so können wir uns viel herausnehmen, bevor unser Gegenüber seine Meinung ändert. Ist der erste Eindruck aber negativ, so wird man sich sehr ins Zeug legen müssen, um diesen ersten Eindruck zu revidieren.

Oder ein anderes Beispiel: Stellen Sie sich einmal vor, Sie wollen ein neues Auto kaufen und haben sich nach gründlichem Studium aller Prospekte für einen silbernen Mercedes E mit Alufelgen und Glasschiebedach entschieden. Plötzlich geschieht etwas Seltsames: Sobald Sie im Straßenverkehr unterwegs sind, wimmelt es vor silbernen Mercedessen der E Klasse, natürlich genau mit Ihren Alufelgen und dem gleichen Sonnendach. Wo waren all diese Autos nur früher? Selbstverständlich waren sie genauso da, nur haben wir sie nicht wahrgenommen. Unsere Wahrnehmung ist selektiv und folgt unserer Vorstellung.

Wer diesen Zusammenhang kennt, wird automatisch etwas vorsichtiger durch´s Leben gehen. Viele Menschen jedoch starten den Tag mit einem Blick in die Tageszeitung. Mord und Todschlag, Skandale, die Börse im Keller, die Wirtschaft lahmt, Zoff im Nahen Osten, und keiner weiß wie es weitergeht. Können Sie sich vorstellen, wie Ihre Wahrnehmung an diesem Tag ausgerichtet sein wird? Alles Negative wird Ihnen nun besonders auffallen. Sie ziehen Negatives förmlich an wie ein Magnet! Man fühlt sich in dieser schlimmen Welt machtlos und ausgeliefert, und wird heute wohl kaum eine persönliche Initiative entwickeln, um diese schlechte Situation zu verändern. Und das vertrackte an der Situation ist: Man hat völlig recht.

Wenn Sie Ihren Tag dagegen positiv beginnen, wechseln Sie die graue gegen eine rosa Brille. Man konzentriert sich automatisch auf die schönen Dinge des Lebens. Die Laune ist blendend, das Selbstvertrauen auf dem Höhepunkt. Positive Ereignisse ziehen sich wie ein roter Faden durch den Tag. Ihre Mitmenschen werden fast neidisch wenn sie sehen, wie Sunnygirl + Sunnyboy einfach alles zufliegt. Wir empfinden das Leben als leicht und angenehm - und auch hier gilt: Man hat völlig recht.

The world is what you think it is - diese Worte klingen so banal und einfach, und trotzdem steckt eine ganze Lebensphilosophie, eine Gebrauchsanweisung für´s Leben dahinter! Verbringen Sie bewusst mehr Zeit damit, sich die Dinge so vorzustellen, wie Sie sie gerne hätten. Meiden Sie Miesepeter, die von vornherein wissen, dass irgendetwas nicht klappen kann. Für sich selbst haben die völlig recht, das muss aber für uns doch nicht gelten!

Für den Fall, dass wir doch einmal in den negativen Sog hinein geraten, sollten wir uns vorsichtshalber einen "escape-Knopf" vorbereiten. Hinter diesem Knopf sind positive Gefühle, unser letztes Erfolgserlebnis oder die Glücksgefühle der letzten Urlaubsreise, hinterlegt. Wenn wir diesen Knopf aktivieren, durchströmen wieder neue positive Energien unseren Körper und setzen neue Impulse für unsere weitere Wahrnehmung. Das klingt simpel, ist simpel - und es funktioniert. Probieren Sie es aus!

ZURUECK