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01/2004
Hormone: Kleine Menge - Große Wirkung
Ohne Hormone läuft nichts im menschlichen Körper. Diese in verschiedenen Drüsen produzierten und ins Blut ausgeschütteten Botenstoffe begleiten uns das ganze Leben. Sie bestimmen, ob jemand groß oder klein, dick oder dünn, frühreif oder Spätzünder ist. Auch die Stimmungslage, die von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt reicht, wird durch Hormone entscheidend beeinflusst. Ob wir eher hellwach oder chronisch müde sind, aufgeregt oder aggressiv reagieren, sexuell aktiv oder desinteressiert sind, immer sind diese Tausendsassas mit im Spiel. Im Sport werden die körpereigenen anabolen, sprich muskelauf- und fettabbauenden Hormone wegen ihrer starken Wirkung zum unerlaubten Doping missbraucht.
Kurz gesagt: Hormone sind körpereigene Substanzen, die schon in kleinen Dosen große Wirkung entfalten, den ganzen Körper harmonisch funktionieren lassen, oder aber - bei einem entsprechendem Mangel - die Harmonie stören.
"Wir altern, weil die Hormonproduktion nachlässt!"
Lange war man der Meinung, dass die Hormonproduktion nachlässt, wenn wir altern. Heute wissen wir, dass wir altern, weil die Hormonproduktion nachlässt. Darum sind die Hormone aus der Anti-Aging-Medizin nicht mehr wegzudenken. Doch Vorsicht: Wer blind Hormone schluckt oder spritzt und dadurch in das empfindliche Gleichgewicht eingreift, schädigt seinem Körper mehr als er nutzt. Darum gehört die Therapie mit Hormonen in die Hände eines erfahrenen Arztes. Doch wir selbst können auch einiges tun, um die körpereigene Produktion auf natürliche Art und Weise möglichst lange aufrecht zu erhalten.
Wer alles einmal genau wissen möchte, der kann seine Hormonspiegel messen lassen. Hierbei ist der Zeitpunkt der Blutentnahme sehr wichtig, weil die Hormonproduktion im Tagesverlauf erheblichen Schwankungen unterworfen ist. Ideal sind die Morgenstunden zwischen 7.30 und 11.00 Uhr.
Die Werte des männlichen Sexualhormons Testosteron misst man am besten über das "freie Testosteron". Durch Messung von FSH und LH kann der Arzt die Hoden bzw. Eierstockfunktion bewerten. Beide Hormone sinken leider - ebenso wie das Prolaktion- stressbedingt schnell ab.
Melatonin muss nur bestimmt werden, wenn man nicht mehr träumt oder schlecht schläft. DHEA dagegen sollte, wenn man es genau wissen möchte, immer gemessen werden. Denn DHEA ist ein Indikator der hormonellen Reserven! Als Hormonvorstufe beliefert DHEA alle weiblichen und männlichen Hormone und kann - wenn man es richtig dosiert - dem Körper als Hilfe zur Selbsthilfe verabreicht werden. Besonders wenn Schlagfertigkeit und das Kurzzeitgedächtnis nachlassen, sollte DHEA und auch die Vorstufe Pregnenolon gemessen werden.
Besonders wichtig sind die Hormone der Schilddrüse, die an außerordentlich vielen Prozessen im Körper beteiligt sind. Schon geringe Abweichungen vom Normwert können massive Fehlsteuerungen auslösen. Nicht nur Gewichts Zu - oder Abnahme können im oberen oder unteren Normalbereich bereits stattfinden, ja sogar depressive Verstim-mungen können im unteren noch normalen Bereich auftreten. Kaum kurbelt man die Hormonproduktion mit Jod und Eiweiß etwas an, ist die Traurigkeit wie weggeblasen. Wie wir sehen, haben diese kleinen Botenstoffe eine riesige Wirkung. Darum ist es bestimmt kein Luxus, wenn wir diese kleinen Helfer bei ihrer Arbeit unterstützen.
Was können wir selbst tun, um die Hormonproduktion zu verbessern?
Die meisten Hormone bestehen aus einem Grundgerüst aus Eiweiß oder Cholesterin und werden unter Mithilfe von Enzymen und Spurenelementen gebildet. Eine zentrale Rolle nehmen hier die essentiellen Eiweißbausteine und das Spurenelement Zink ein. Beides fehlt leider vielen Menschen. Durch die Substitution von Zink und Eiweiß können die Hormone effektiv in ihrer Produktion unterstützt werden, wie umfangreiche Messungen gezeigt haben. Der Vorteil: Man spart sich die nicht immer ganz billige Hormon-Diagnostik und greift durch die Substitution der Bausteine nicht in das sensible Gleichgewicht der Hormone ein. Der Körper produziert nicht zuviel, durch die optimale Versorgung mit den Grundbausteinen aber auch nicht zu wenig von den begehrten Botenstoffen!
Was kann man sonst noch tun, um die Hormonproduktion möglichst lange aufrecht zu erhalten?
Man sollte möglichst viel frisches Obst und Gemüse essen, um immer ausreichend von den wertvollen Antioxidantien im Blut zu haben. Und wichtig: Jedes Hormon hat Gegenspieler. Das begehrte Wachstumshormon STH - der Star unter den Anti-Aging Hormonen - hat beispielsweise Insulin zum Feind. STH ist eine Diva, die nur in den ersten Nachtstunden aus der Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet wird. Kaum schwimmt nach abendlicher Pasta Insulin im Blut, zieht sie sich beleidigt zurück. Der STH-Spiegel bleibt niedrig, mit allen negativen Folgen. Auch auf Alkohol reagiert die Diva zickig und wird gar nicht erst produziert. Darum sollte man nicht zu spät Abend essen und nicht jeden Abend Alkohol trinken. Wenn dann alle Bausteine zur Produktion vorhanden sind, läuft die Produktion auf Hochtouren.
Bezugsquellen:
Wichtige Eiweißbausteine zur Unterstützung der Hormonproduktion
Aminopower plus Cadion | über www.cadion.de |
Smerd´s Zink | über www.cadion.de |
Jodetten depot | über jede Apotheke |
Anwendungsweise:
Aminopower plus Cadion | ½ Ampulle trinken vor dem Einschlafen |
Smerd´s Zink | 2 x 1 Kapsel |
Jodetten depot | 1 x 1 pro Woche |